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Wirbelsäulenorthopädie

Leitender Oberarzt Prof. Dr. med. Robert Pflugmacher (Sektionsleiter)
Oberärztin Dr. med. Silvia Kowalski
Facharzt Dr. med. Thaer Ali

Das ärztliche Team der Wirbelsäulenorthopädie behandelt alle verschleiß-, tumor- und entzündungsbedingten Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule.

Dabei deckt das Team das komplette Spektrum konservativer und operativer Therapieformen ab. Die Orthopädisch-Unfallchirurgischen und die Neurochirurgischen Kliniken des Universitätsklinikums Bonn (UKB) wurden gemeinsam von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft mit der höchsten Stufe (Level 1) als Wirbelsäulenzentrum zertifiziert.

Das UKB ist somit deutschlandweit eine der wenigen Kliniken, die Patienten mit Wirbelsäulenleiden eine Maximalversorgung garantiert.

Unser Leistungsspektrum umfasst im Einzelnen:

Konservative Therapie:

  • Radiologisch kontrollierte, differenzierte Infiltrationstherapie an Facetten, Nervenwurzeln (periradikulär) und Epiduralraum (epidurale Überflutungen)
  • Facettenthermokoagulation (Verödung der kleinen Wirbelgelenke)
  • Ambulante und stationäre Physiotherapie und physikalische Therapie
  • Beratung und Therapie bei kindlicher und juveniler Skoliose, inkl. Korsett-Behandlung
  • Konservative Therapie von Entzündungen an der Wirbelsäule (Spondylodiszitis und Spondylitis)

Operative Therapie (Minimalinvasive und endoskopische Wirbelsäulenchirurgie):

  • Minimalinvasive, endoskopische und mikroskopische Bandscheibenoperationen, z.B. bei Bandscheibenvorfall
  • Perkutane Laserdekompression der Bandscheibe (PLDD) bei symptomatischen Bandscheibenprotrusionen (Bulging Disc)
  • Vertebroplastie und Kyphoplastie (Einspritzen von Knochenzement) in eingebrochene Wirbelkörper (Wirbelkörperfraktur), z.B. bei Osteoporose
  • Künstlicher Bandscheibenersatz (Bandscheibenprothese) an Hals- und Lendenwirbelsäule, z.B. bei Bandscheibenverschleiß (Osteochondrose) mit Bandscheibenprotrusion/Bandscheibenvorfall
  • Selektive Dekompressionsoperationen bei Spinalkanalstenose (Erweiterung des verengten Nerven-/Spinalkanals)
  • Dynamische Stabilisierung einzelner Wirbelsäulensegmente mono- und mehrsegmentale Versteifungsoperationen (Spondylodesen) bei degenerativen, traumatischen, entzündlichen und tumorbedingten Instabilitäten
  • Repositionsspondylodesen bei Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
  • Ventrale (transthorakale) und dorsale Korrekturspondylodese zur Therapie von Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliosen und Hyperkyphosen
  • Tumorchirurgie der gesamten Wirbelsäule in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Revisionschirurgische Eingriffe an der gesamten Wirbelsäule
  • Operative Therapie von Entzündungen an der Wirbelsäule (Spondylodiszitis und Spondylitis)
  • Implantation von Neurostimulatoren