Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Uniklinik Bonn

Screenings

MRSA-Screening

Zum Schutz unserer Patienten und Besucher wird von uns vor der Aufnahme neuer Patienten auf unseren Stationen standardmäßig eine Überprüfung auf den Methicillinresistenten staphylokokkus aureus (MRSA) durchgeführt. Davon ausgenommen sind Patienten, deren letztes MRSA-Screening 4-6 Wochen zurückliegt.

Warum ist die MRSA-Untersuchung wichtig?

Staphylokokkus aureus sind Bakterien, die ihren natürlichen Standort, ohne das wir es bemerken können, in der Schleimhaut der Nase haben und die auch auf unserer Haut leben können. Für den gesunden Menschen hat das keine gesundheitlichen Auswirkungen.

Lebt der Erreger auf dem Menschen sind Infektionen nach medizinischen Maßnahmen wie einer Operation jedoch häufig nicht zu vermeiden. Die frühzeitige Entdeckung und antibiotische Behandlung des MRSA ist deshalb so wichtig, weil dadurch eine spätere ernsthafte Infektion vermieden werden kann.

Wie erfolgt eine MRSA-Untersuchung?

Bei der Untersuchung wird mit einem kleinen Wattestäbchen ein Abstrich der Nasenvorhöfe und gegebenenfalls der Wunde vorgenommen, der anschließend im Labor ausgewertet wird. Der Abstrich kann etwas unangenehm sein, er ist jedoch schnell vorbei, schmerzfrei und ungefährlich.

Was passiert, wenn bei der Untersuchung MRSA nachgewiesen wird?

In diesem Fall werden spezielle Hygienemaßnahmen vorbereitet und eingeleitet. Zu diesen Maßnahmen gehören die regelmäßig wiederholte Reinigung des Nasen- und Rachenraumes durch Waschung beziehungsweise Spülung mit antiseptischen Medikamenten, das Duschen mit speziellen Präparaten und die Wundreinigung.